In vielen Jobanzeigen und Firmenbeschreibungen ist die Rede von Incentivierungen, welche potenziellen Mitarbeitern oder auch Kunden versprochen werden. Doch was genau ist damit gemeint und welche Vorteile bieten sie Arbeitnehmern und Arbeitgebern?
Der Ausdruck Incentivierung ist vom englischen Wort „Incentive“ abgeleitet, das übersetzt „Anreiz“ und „Ansporn“ bedeutet. In der Arbeitswelt sind sogenannte Incentives also Zusatzleistungen des Arbeitgebers, die Mitarbeitern als Motivation und positiver Anreiz dienen sollen. Sie können beispielsweise zur Anerkennung guter Arbeit oder für das Erreichen bestimmter Ziele vergeben werden. Incentivierungen sind aber nicht nur zur Steigerung der Mitarbeitermotivation und Performance ein beliebtes Mittel, sondern stellen für Arbeitgeber auch eine gute Möglichkeit dar, sich von Wettbewerbern auf dem Markt abzuheben. Für viele Arbeitnehmer sind Mitarbeiterincentives neben dem Gehalt ein entscheidender Punkt bei der Jobwahl.
Belohnungssysteme und Anreize können in verschiedenen Bereichen für unterschiedliche Ziele eingesetzt werden. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Unterschiede.
Im Bereich der Mitarbeiterbindung haben Incentivierungen mittlerweile eine große Bedeutung. Wenn Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, neben ihrem regulären Gehalt für eine gute Performance, ein Jubiläum oder Überstunden Belohnungen zu erhalten, steigert dies nachweislich die Motivation. So werden nicht nur schnelle Ergebnisse im Unternehmen erzielt – durch diese Form der Anerkennung werden auch die Bindung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gestärkt sowie die Fluktuation gesenkt. Dieser Effekt wirkt sich langfristig und nachhaltig auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter und die Attraktivität eines Unternehmens aus.
Im Vertriebsumfeld werden Prämien und Belohnungssysteme besonders häufig eingesetzt, da Performance und Ergebnisse sehr gut messbar sind. Das macht es für den Arbeitgeber leicht, bestimmte Incentivierungen wie Reisen, Sachgutscheine und Ähnliches an feste Verkaufszahlen zu knüpfen. Ein solcher Anreiz sorgt für eine höhere Motivation und bessere Ergebnisse als eine einfache Zielvereinbarung. Incentives können auch in eine Art Wettbewerb eingebunden werden, bei dem der beste Verkäufer einen Sonderpreis erhält. Hierbei sollten Arbeitgeber jedoch gut darauf achten, dass aus „gesundem“ Ehrgeiz kein angespanntes Konkurrenzdenken wird.
Auch Kunden können mit gezielten Aktionen incentiviert werden. Klassische Beispiele hierfür sind unter anderem Treueaktionen, bei denen wiederkehrende Kunden Punkte sammeln und diese gegen einen Preis oder Rabatt eintauschen können.
Wenn Incentivierungen neu eingesetzt werden, kommt oftmals die Frage, ob eine Gehaltserhöhung für den Arbeitnehmer nicht einen größeren Vorteil darstellen würde. Die Realität ist jedoch, dass bei einer Gehaltserhöhung nach Abzug der Steuern und Sozialabgaben für den Mitarbeiter oftmals nur eine enttäuschende Summe übrig bleibt. Das Ziel der Motivation wird somit meistens verfehlt. Darüber hinaus sind Gehaltsverhandlungen üblicherweise an den Start des neuen Geschäftsjahres geknüpft und wenig flexibel.
Im Gegensatz dazu können Unternehmen kurzfristig und zu jedem Zeitpunkt ihre Mitarbeiter incentivieren und somit positive Entwicklungen an die Belegschaft weitergeben. Dies könnte beispielsweise mit dem Start oder Abschluss eines Projektes der Fall sein. Darüber hinaus sind viele Incentivierungen steuerfrei, wovon sowohl das Unternehmen als auch die Mitarbeiter profitieren.
Natürlich ist es wichtig zu betonen, dass Belohnungssysteme nicht die angemessene Bezahlung der Mitarbeiter ersetzen können oder sollen. Wenn das Gehalt jedoch auf Branchenniveau liegt, sind Incentives die perfekte Möglichkeit, Mitarbeitern zusätzliche Wertschätzung zu zeigen und sich als Unternehmen von der Konkurrenz abzuheben.
Einige der klassischen Incentivierungen sind in vielen Betrieben mittlerweile selbstverständlich, wie etwa flexible Arbeitszeiten oder die Möglichkeit, aus dem Homeoffice zu arbeiten. Weitere Ideen sind beispielsweise:
Viele Möglichkeiten der Belohnung sind steuerfrei und kommen somit voll und ganz dem Arbeitnehmer zugute. Der Arbeitgeber hat hier ebenfalls den Vorteil, dass das von ihm investierte Geld vollständig beim Arbeitgeber ankommt.
Steuerfreie Mitarbeiterincentives
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, innerhalb eines Unternehmens zu incentivieren. Die einfachste Lösung, um Incentivierungen anzubieten und umzusetzen, ist der Einsatz einer speziell für diesen Zweck entwickelten Software – diese entlastet nicht nur die HR-Abteilung, sondern sorgt auch für eine übersichtliche Darstellung des Belohnungssystems für alle Beteiligten. Dank der langjährigen Erfahrung ist Magmapool der richtige Partner für die Planung und Implementierung von erfolgsbringenden Incentive-Systemen für Ihr Unternehmen. So haben wir beispielsweise für die Firma THOR ein speziell angepasstes Konzept mit einem Prämienportal, Prämienmanagement und kontinuierlicher Beratung entwickelt.
Wenn Sie Ihre Mitarbeiter, Ihr Vertriebsteam oder Ihre Kunden incentivieren möchten, aber noch unsicher über den Umfang und die Möglichkeiten sind, stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite. Unsere Experten helfen Ihnen in der Umsetzung des Coronasonderbonus‚ und entwickeln gemeinsam mit Ihnen individuell zugeschnittene Incentive-Lösungen und Prämienportale für Ihr Unternehmen. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören!